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Château Pétrus

Die Legende

Was schreibt man über ein Weingut, das zu den besten der Welt gehört und über welches mit großer Sicherheit schon alles zu Papier gebracht wurde? Nun, fangen wir mal damit an, dass für viele Menschen das Château Pétrus das beste Rotweingut ist. Aber ist es das auch? Diese Frage ist sicherlich nur subjektiv zu beantworten. Mit Sicherheit ist Pétrus aber das berühmteste Weingut des Bordeaux, ja, wenn nicht sogar der ganzen Weinwelt. Das liegt daran, dass die Weine des nur 11,5 ha großen Weingut des Pomerol weltweit gesucht sind. Sowohl als liquide Wertanlage, als Prestigeobjekt aber natürlich auch als reines Genussmittel. Die Nachfrage nach den Weinen von Pétrus übersteigt die jährliche Produktion von ca. 28.000 Flaschen daher bei Weitem. Daran können selbst die konstant hohen Preise, Corona und der unsichere Wirtschaftsmarkt nichts ändern.
Doch das war nicht immer so! Das Weingut, welches seit dem 18. Jahrhundert existiert, lag qualitativ viele Jahre hinter Vieux Certan und Trotanoy. Erst als die damalige Eigentümerin Madame Edmond Loubat anfing, Teile von Pétrus aufzukaufen, ging die Formkurve deutlich nach oben. Im Jahr 1945 wurde sie schließlich zur alleinigen Eigentümerin und produzierte in diesem Jahr direkt den legendären Jahrhundertjahrgang. Nach ihrem Tod, im Jahr 1961, übernahm die Familie Moueix das Weingut und fügte die besten Parzellen des Nachbargutes, Château Gazin, der Rebfläche hinzu. Seitdem ist die Größe von Château Petrus unverändert. Die Rebflächen liegen im so genannten Knopfloch von Pétrus. Das Plateau von Pomerol besteht in erster Linie aus Kies, mit einem Unterboden aus Ton. Wo heute Pétrus liegt, war die, durch Erosion abgetragene, höchste Erhebung. Dadurch ist die Kies-Sand-Schicht hier nur knapp einen Meter dick. Dieses geologische Knopfloch umfasst 20 ha, wovon 11,5 ha auf Pétrus entfallen. Auch darin ist seine Sonderstellung unter den Weinen des Pomerol begründet. Die eisenhaltige Tonschicht verleiht den Weinen seine üppige runde Fülle, die kräftigen Tannine und die im Alter trüffelartige Aromatik.
Benannt ist das Gut nach dem Apostel Simon Petrus. Diesem Fischer zu Ehren findet man auf dem Grundstück eine Steinfigur. Auch die markanten, hellblauen Fensterrahmen erinnern an den maritimen Hintergrund des Namensgebers. Der heutige Eigentümer, Jean-François Moueix, ist weder Fischer noch Angler. Vielmehr ist er ein akribischer Weinmacher, dem, neben Château Pétrus, noch weitere Weingüter gehören. Moueix feilt regelmäßig an der Qualität und dem Stil seiner Weine. So befanden sich in den 1950igern noch 30% Cabernet-Franc in dem Blend. Dieser Anteil wurde über Jahre hinweg sukzessiv heruntergenommen und betrug bis vor einiger Zeit nur noch 5%. Als letzte Konsequenz sind auch diese noch entfernt worden, so dass Petrus nunmehr 100% aus Merlot besteht. Apropos Konsequenz, einen Zweitwein gibt es hier übrigens nicht. Alles oder nichts ist hier die Devise.
Die Vinifikation erfolgt 20 bis 24 Tage in temperaturgeregelten Betontanks. Der biologische Säureabbau findet ebenfalls im Tank statt. Im Anschluss reift der Wein 20 Monate in 50% neuen Barriques. Das Resultat ist bekanntermaßen ebenso großartig wie legendär!
Chateau Petrus, 1 Rue Pétrus-Arnaud, 33500 Pomerol, Frankreich

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