Monteverro
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Monteverro-Weine online kaufen bei Saittavini
Monteverro gehört zu den Weingütern, die wir von Beginn an begleiten. Michelangelo Saitta ist mit dem Gut in Capalbio seit der ersten Stunde verbunden, kennt die Familie Weber persönlich und hat jeden Jahrgang mehrfach verkostet. Diese Weine servieren wir bis heute in unserem Restaurant Saittavini in Düsseldorf. Bei uns kaufen Sie die Monteverro-Weine aus erster Hand, direkt importiert und vor der Aufnahme ins Sortiment selbst probiert. Das Gut liegt in der südlichen Toskana, arbeitet mit französischen Rebsorten und ist eines der ambitioniertesten Projekte der Maremma. Gegründet wurde es von Julia und Georg Weber im Jahr 2003, der erste Jahrgang stammt aus 2008.
Wie Lage und Boden den Geschmack der Monteverro-Weine prägen
Den Stil der Monteverro-Weine prägt die Lage unmittelbar an der Küste der südlichen Toskana, am Fuß des Städtchens Capalbio. Die Böden sind steinig und von eisenhaltiger, rot gefärbter Tonerde durchzogen, dazu kommen Kalk und Lehm. Solche Böden gelten als besonders mineralreich.
Meeresbrise, warme Tage und kühle Nächte lassen die Trauben reif werden, ohne dass Frische und Salzigkeit verloren gehen. Im Weinberg stehen fast ausschließlich französische Rebsorten, die genau diese Bedingungen brauchen.
Die Maremma zählt zu den jüngsten Spitzenregionen Italiens und gilt als Wiege der Super-Tuscans. Genau deshalb setzt Monteverro auf internationale, französische Sorten statt auf eine klassische DOCG. Der Name des Guts spielt auf den Eber an, italienisch verro, der in der Macchia rund um die Weinberge lebt.
So entstehen Weine mit Tiefe und Zug zugleich, die ihre Herkunft im Glas zeigen. Wie Georg Weber selbst über sein Gut spricht, lesen Sie in unserem Interview mit dem Winzer.
Wie die Monteverro-Weine entstehen
Monteverro arbeitet im Weinberg wie im Keller betont naturnah. Die Reben werden ausschließlich organisch bewirtschaftet, gelesen wird von Hand und nur in den kühlen Morgenstunden, damit die Trauben frisch in den Keller kommen. Verantwortlich ist Önologe Matthieu Taunay, beraten von Jean Hoefliger aus dem Napa Valley.
Im Keller bewegt sich der Most vor allem durch Schwerkraft, was ihn schonend transportiert. Vergoren wird im Edelstahl mit wilden Hefen aus den eigenen Weinbergen, jede Parzelle für sich. Danach reifen die Weine im Barrique aus einer französischen Küferei.
Den finalen Blend stellt Georg Weber gemeinsam mit seinem Team zusammen. Diese Präzision schmeckt man: klare Frucht, feine Struktur und ein Ausbau, der die Herkunft nicht überdeckt.
Die Weine von Monteverro im Überblick
Das Gut keltert sechs Weine, vier rote und zwei weiße. Zur schnellen Orientierung:
- Monteverro: der große Rotwein, ein Bordeaux-Blend für die lange Lagerung.
- Terra di Monteverro: der zugänglichere Zweitwein aus denselben Sorten, früher trinkbar.
- Tinata: aus Syrah und Grenache nach Rhône-Vorbild, würzig und warm.
- Verruzzo di Monteverro: der Einstiegsrotwein aus jüngeren Reben, unkompliziert und offen.
- Monteverro-Chardonnay: der burgundisch geprägte Weißwein mit Reifepotenzial.
- Vermentino di Monteverro: der frische, salzige Küstenweißwein.
Monteverro: der große Rotwein des Guts
Der Monteverro ist der große Rotwein des Guts, ein Bordeaux-Blend im Supertuscan-Format und einer der ambitioniertesten Rotweine der Toskana. Cabernet Sauvignon gibt den Ton an, ergänzt um Cabernet Franc, Merlot und Petit Verdot.
Für ihn werden nur die besten Hanglagen gelesen. Der Wein reift rund 24 Monate im Barrique aus französischer Eiche mit hohem Anteil an neuem Holz und danach weitere 24 Monate in der Flasche.
Im Glas zeigt er typischerweise schwarze Johannisbeere und Brombeere, dazu Thymian, Lorbeer, feine Würze und einen Hauch Grafit. Der Körper ist kräftig, das Tannin hoch, reif und feinkörnig, das Finale lang. Das ist ein Wein für die lange Lagerung, der über Jahre gewinnt.
Der Monteverro trägt als Wein aus der Toskana das IGT-Kürzel, nicht weil ihm Qualität fehlt, sondern weil die französischen Sorten außerhalb der klassischen DOCG-Regeln liegen.
Die internationale Kritik bewertet die Spitzenjahrgänge entsprechend hoch:
- 2021 Monteverro: 95 Punkte Robert Parker, 97 Punkte James Suckling, 97 Punkte Falstaff.
- 2020 Monteverro: 96 Punkte James Suckling, 95 Punkte Falstaff.
- 2019 Monteverro: 94 Punkte Robert Parker, 98 Punkte James Suckling, 97 Punkte Falstaff.
Terra di Monteverro: der zugängliche Zweitwein
Der Terra di Monteverro ist der zweite Rotwein des Guts und der zugänglichere Bruder des großen Monteverro. Er stammt aus denselben Bordeaux-Sorten, tritt aber früher trinkbar, saftiger und fruchtbetonter auf.
Rote und schwarze Frucht treffen auf Kräuter und feine Würze, das Tannin ist präsent, aber sanfter gewoben. Das macht ihn zu einem der gefragtesten Monteverro-Weine bei uns.
Tinata: Syrah und Grenache nach Rhône-Art
Der Tinata folgt einem Vorbild aus dem Süden Frankreichs und wird aus Syrah und Grenache gekeltert. Der Syrah bringt die wilde, kräutrige Aromatik der Macchia, der Grenache steuert Frische und Feinheit bei.
So entsteht ein kraftvoller, aber eleganter Rotwein mit blauer Frucht, schwarzem Pfeffer und mediterranen Kräutern.
Verruzzo di Monteverro: der Einstieg ins Sortiment
Der Verruzzo di Monteverro ist der Einstieg in das Sortiment des Guts, gekeltert aus Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot und Syrah. Die Trauben stammen von jüngeren Reben, das schmeckt man.
Frische Frucht, belebende Würze und ein weicher, seidiger Gaumen machen ihn zu einem Wein für den unkomplizierten, offenen Genuss, ohne lange Wartezeit.
Monteverro-Chardonnay: der weiße Solist des Guts
Der Monteverro-Chardonnay ist der weiße Solist des Guts, burgundisch geprägt und in sehr kleiner Menge erzeugt. Er reift im Beton und im Barrique. Im Glas zeigt er Birne, Quitte und Zitruszesten, aus dem Fass kommen dezente Karamellnoten dazu.
Darunter liegen Mineralik und eine frische Säure, die den Wein trotz Ausbau schlank und elegant halten. Das ist einer der ernst zu nehmenden italienischen Weißweine mit echtem Reifepotenzial. Wer Chardonnay von Monteverro sucht, findet hier einen Weißwein, der sich vor großen Vorbildern nicht versteckt.
Vermentino di Monteverro: frischer Küstenweißwein
Der Vermentino di Monteverro ist der frische Küstenweißwein des Guts und einer der beliebtesten Monteverro-Weine für den Sommer. Er bringt Zitrus, weiße Blüten, mediterrane Kräuter und eine salzige, mineralische Note mit, getragen von knackiger Säure.
Am besten trinken Sie ihn jung und gut gekühlt, so zeigt er die Frische der Küste am deutlichsten.
Welcher Monteverro-Wein zu welchem Gericht passt
Als Faustregel gilt: je kräftiger der Wein, desto herzhafter das Gericht. Das Tannin der großen Rotweine braucht Fett und Eiweiß, die Weißweine leben von Säure und Salz.
- Monteverro und Terra di Monteverro: zu Lammrücken, Wild und gut gereiftem Rind, weil die kräftige Tanninstruktur einen geschmacksintensiven Gegenspieler (Fett/Eiweiß) benötigt.
- Tinata: zu Lamm mit Rosmarin und mediterranen Schmorgerichten, deren Kräuter die Würze des Weins aufgreifen.
- Verruzzo: zu Pasta mit Ragù, Pizza und mittelkräftigen Fleischgerichten.
- Monteverro Chardonnay: zu Geflügel in Rahmsauce, Kalb und edlem Fisch, deren Gewicht dem Ausbau standhält.
- Vermentino: als Aperitif und zu Meeresfrüchten, Crudo und Antipasti, wo Säure und Salz die Speisen ausbalancieren.
Monteverro auf einen Blick
- Gegründet 2003 von Julia und Georg Weber.
- Lage: Maremma, im Süden der Toskana, bei Capalbio.
- Erster Jahrgang des Monteverro: 2008.
- Önologe: Matthieu Taunay.
- 60 Hektar Land, davon 35 Hektar Rebfläche.
- Sechs Weine im Sortiment.
Häufige Fragen vor dem Kauf eines Monteverro-Weins