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Weihnachtsweine

Saittavini Adventskranz im Restaurant

Das Beste rund ums Feste!

Alle Jahre wieder möchte man sagen. Die dunkle Jahreszeit kommt und bringt nasse und kalte Tage mit sich. Die Dunkelheit hat schon immer eine besondere Wirkung auf uns, birgt sie doch unerwartetes, mystisches und auch beängstigendes in sich. Kein Wunder also, dass sich der Mensch nach Wärme und Geborgenheit sehnt. In keiner anderen Jahreszeit brauchen wir so sehr das Kollektiv um uns, suchen Nähe und Freude bei liebgewonnen Menschen. In den Tagen um Weihnachten laden wir gern ein, kochen und genießen gemeinsam mit denen, die uns lieb und teuer sind. Zusammen genießen wir den Zauber des tänzelnden Kerzenscheins, wärmen uns am Lichterzauber und am prasselnden Kaminfeuer. Keine andere Jahreszeit ist so entschleunigend und besinnlich wie diese.

Filter
2021 Weissburgunder "T"
Flagge Deutschland
Nahe, Deutschland
Weißwein
Weissburgunder
Aromatisch, Frisch, Leicht
Saittavini Bewertung
Saittavini Bewertung: 91/100
9,90 €*

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0.75 Liter (13,20 €* / 1 Liter)

2016 Tatone Montepulciano d'Abruzzo
Flagge Italien
Abruzzen, Italien
Rotwein
Montepulciano
Aromatisch, Weich
9,95 €*

0.75 Liter (13,27 €* / 1 Liter)

2021 Silvaner trocken *bio*
Flagge Deutschland
Rheinhessen, Deutschland
Weißwein
Silvaner
Aromatisch, Würzig
Saittavini Bewertung
Saittavini Bewertung: 92/100
9,95 €*

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0.75 Liter (13,27 €* / 1 Liter)

2020 Rosso di Montepulciano *bio*
Flagge Italien
Toskana, Italien
Rotwein
Canaiolo, Sangiovese
Aromatisch, Frisch
Saittavini Bewertung
Saittavini Bewertung: 91/100
11,95 €*

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0.75 Liter (15,93 €* / 1 Liter)

2021 Blauschiefer Riesling trocken
Flagge Deutschland
Mosel, Deutschland
Weißwein
Riesling
Saittavini Bewertung
Saittavini Bewertung: 91/100
12,50 €*

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0.75 Liter (16,67 €* / 1 Liter)

2021 Roero Arneis - Vietti
Flagge Italien
Piemont, Italien
Weißwein
Arneis
Frisch, Leicht
Saittavini Bewertung
Saittavini Bewertung: 91/100
14,90 €*

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0.75 Liter (19,87 €* / 1 Liter)

2019 Ronchedone
Flagge Italien
Lombardei, Italien
Rotwein
Marzemino, Cabernet Sauvignon, Sangiovese
Aromatisch, Würzig
Saittavini Bewertung
Saittavini Bewertung: 90/100
15,50 €*

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0.75 Liter (20,67 €* / 1 Liter)

2021 Würzgarten Vermouth
Flagge Deutschland
Mosel, Deutschland
Riesling
Aromatisch, Frisch
Saittavini Bewertung
Saittavini Bewertung: 93/100
21,90 €*

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0.75 Liter (29,20 €* / 1 Liter)

2021 Roero Arneis DOCG
Flagge Italien
Piemont, Italien
Weißwein
Arneis
Aromatisch, Frisch
Saittavini Bewertung
Saittavini Bewertung: 93/100
21,90 €*

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0.75 Liter (29,20 €* / 1 Liter)

2016 Poggio Bestiale *bio*
Flagge Italien
Toskana, Italien
Rotwein
Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Petit Verdot
Aromatisch, Kraftvoll, Strukturiert
Saittavini Bewertung
Saittavini Bewertung: 93/100
23,50 €*

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0.75 Liter (31,33 €* / 1 Liter)

2019 Neumagener Rosengärtchen Riesling Auslese
Flagge Deutschland
Mosel, Deutschland
Dessertwein
Riesling
Saittavini Bewertung
Saittavini Bewertung: 97/100
23,95 €*

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0.5 Liter (47,90 €* / 1 Liter)

2020 Westhofener Riesling trocken *bio*
Flagge Deutschland
Rheinhessen, Deutschland
Weißwein
Riesling
Aromatisch, Strukturiert, Frisch
Saittavini Bewertung
Saittavini Bewertung: 93/100
24,95 €*

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0.75 Liter (33,27 €* / 1 Liter)

2021 Gavi di Gavi Etichetta Nera
Flagge Italien
Piemont, Italien
Weißwein
Cortese
Frisch, Leicht
24,95 €*

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0.75 Liter (33,27 €* / 1 Liter)

2020 Vorberg Weissburgunder Riserva
Flagge Italien
Südtirol, Italien
Weißwein
Weissburgunder
Aromatisch, Weich
Saittavini Bewertung
Saittavini Bewertung: 93/100
27,90 €*

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0.75 Liter (37,20 €* / 1 Liter)

2018 I Capitelli
Flagge Italien
Venetien, Italien
Dessertwein
Garganega
Aromatisch, Kraftvoll, Würzig, Weich
Saittavini Bewertung
Saittavini Bewertung: 94/100
27,95 €*

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0.375 Liter (74,53 €* / 1 Liter)

2019 Ried Grassnitzberg Sauvignon blanc *bio*
Flagge Österreich
Steiermark, Österreich
Weißwein
Sauvignon blanc
Strukturiert, Pikant, Würzig
Saittavini Bewertung
Saittavini Bewertung: 95/100
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0.75 Liter (38,60 €* / 1 Liter)

2021 Silvaner Der Schäfer Erste Lage *bio*
Flagge Deutschland
Franken, Deutschland
Weißwein
Silvaner
Aromatisch, Strukturiert
Saittavini Bewertung
Saittavini Bewertung: 95/100
30,00 €*

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0.75 Liter (40,00 €* / 1 Liter)

2021 Calafuria Salento Rosé Magnum
Flagge Italien
Apulien, Italien
Roséwein
Negroamaro
Frisch, Leicht, Weich
Varianten ab 11,95 €*
30,95 €*

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1.5 Liter (20,63 €* / 1 Liter)

2021 Vermentino Monteverro Magnum *bio*
Flagge Italien
Toskana, Italien
Weißwein
Vermentino
Aromatisch, Frisch, Leicht
Varianten ab 14,50 €*
32,95 €*

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1.5 Liter (21,97 €* / 1 Liter)

2019 La Quinta Toscano Rosso
Flagge Italien
Toskana, Italien
Rotwein
Sangiovese
Kraftvoll, Strukturiert
Saittavini Bewertung
Saittavini Bewertung: 94/100
34,95 €*

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0.75 Liter (46,60 €* / 1 Liter)

Grappa Sarpa d'Oro di Poli
Flagge Italien
Venetien, Italien
Grappa
Merlot, Cabernet Sauvignon
Weich
34,95 €*

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0.7 Liter (49,93 €* / 1 Liter)

2019 Marchese Antinori Chianti classico Riserva
Flagge Italien
Toskana, Italien
Rotwein
Cabernet Sauvignon, Sangiovese
Aromatisch, Strukturiert, Weich
Saittavini Bewertung
Saittavini Bewertung: 94/100
34,95 €*

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0.75 Liter (46,60 €* / 1 Liter)

2019 Verruzzo *bio* Magnum
Flagge Italien
Toskana, Italien
Rotwein
Merlot, Cabernet Sauvignon, Syrah, Cabernet Franc
Pikant, Würzig, Weich
Saittavini Bewertung
Saittavini Bewertung: 90/100
Varianten ab 15,95 €*
34,95 €*

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0.75 Liter (46,60 €* / 1 Liter)

2018 Montebruna Barbera d'Asti Magnum
Flagge Italien
Piemont, Italien
Rotwein
Barbera
Aromatisch, Weich
Saittavini Bewertung
Saittavini Bewertung: 92/100
Varianten ab 14,95 €*
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1.5 Liter (23,30 €* / 1 Liter)

Wärmender Rotwein, fassgereifter Weißwein oder doch lieber Portwein? 


Lieb und teuer sind dann oft die passenden Stichworte, wenn es um den Genuss von Wein und edlen Getränken geht. Bei der kalten Witterung lüstet es uns dann meisten nach kräftigen, wärmenden Rotweinen (bitte ohne Gewürze) aber auch fassgereifte Weißweine stehen in den Wintermonaten höher im Kurs als zur Sommerzeit. Auch der Griff zu einem guten Portwein, einem guten Whisky oder Grappa fällt jetzt leichter als bei 30°C im Schatten. 

Der Countdown läuft - Weihnachten naht!


Wir haben vor wenigen Tagen den 1. November hinter uns gebracht, das große Fest kommt also in ICE-Geschwindigkeit auf uns zugerast. Bei vielen steigt in ähnlichem Tempo nun der Puls. Denn, während man in den kommenden Wochen geradezu entspannt mit Freunden und Gleichgesinnten schwofen, philosophieren und auf Augenhöhe sich den irdischen Genüssen hingeben wird, kommt dann plötzlich die höchste Prüfung, das leibliche Wohl der Familie. Unsere Zeit hat es an sich, dass man Freunde und Bekannte oft häufiger sieht als den „engsten Familienkreis“. Von Cousinen, Tanten, Schwippschwagern etc. mal ganz zu schweigen. 

Keine Experimente beim Weihnachtsessen 


Vielen von uns fällt es folglich leichter, die Freunde des täglichen Lebens zu bewirten als die eigene Sippe. Vielleicht gibt es bei den meisten Familien daher einer Art Mahlzeitenplan nach altem Ahnenritual. Mutters Kartoffelsalat mit Würstchen am Heiligenabend, gefolgt vom opulenten Gänseschmaus am 25.12., welchem wir im Übrigen ein eigenes Kapitel gegönnt haben, bis hin zum regionalen Klassiker oder dem Familiengericht am 2. Weihnachtsfeiertag. Damit sind zu 99% aller Beteiligten vollkommen zufrieden. 1. will man ja nichts verkehrt machen und 2. hat Tradition etwas wunderbar Beruhigendes in diesen turbulenten Zeiten. So gern wir selbst auch Neues probieren, aber auch wir können an den Weihnachtstagen auf kulinarische Experimente gut verzichten. Beim Wein sieht es da etwas anders aus. Das ist sicher einer gewissen Berufskrankheit geschuldet. Aber auch der Tatsache, dass bei einigen von uns traditionell Gewächse ihren Weg auf den Tisch gefunden haben, die sich auf magische Weise heute nicht im Saittavini-Onlineshop finden lassen. Klingt komisch, ist aber so und soll auch keine Wertung zu den Tischweinen der Vergangenheit darstellen. Wir schauen daher nach vorn, auch um aus der Nummer schnell wieder herauszukommen. 

Was aber serviert man an Weihnachten und was ist Weihnachtswein? 


Nun, ohne ein wenig Klugscheißerei wird auch dieser Artikel nicht auskommen. Daher etwas Aufklärung vorweg, es gibt Heiligabend, es gibt Weihnachten und Ja, es gibt Weihnachtswein! Wenn man dies nicht klar trennt, kann es beim Lesen dieses Artikels zu erheblichen Verständigungsschwierigkeiten zwischen Leser und Autor kommen. Aus diesem Grund beleuchten wir diese Begriffe zuerst einmal, im romantischen Kerzenlicht, etwas genauer bevor wir mit der passenden Getränkeauswahl beginnen. 

Heiligabend 


Der Heiligabend, oder Heilige Abend, beziehungsweise auch Weihnachtsabend genannte Abend am 24. Dezember, ist der Vorabend des Weihnachtsfestes. Er symbolisiert den Tag vor der Geburt Jesu Christi, daher wird vielerorts auch der ganze Tag so bezeichnet. Am Abend findet im deutschsprachigen Raum traditionell die Bescherung, die Übergabe von Geschenken, statt. Als Heilige Nacht oder als Christnacht wird die Nacht vom 24. auf den 25. Dezember bezeichnet. Nach dem antiken Kalender endete der Tag mit dem Sonnenuntergang, somit gehört der Abend des 24. Dezembers liturgisch bereits zum Weihnachtstag. In Zentraleuropa hat sich die familiäre Weihnachtsfeier mit Bescherung und Festessen in den letzten Jahren immer mehr auf den Abend des 24. Dezember vorverlagert. In der orthodoxen Kirche hingegen gilt der 24. Dezember weiterhin als letzter Tag der vorweihnachtlichen Fastenzeit. Traditionell wird hier ein Mahl ohne tierische Produkte eingenommen. In Polen sogar ein 12 Gängiges Menü. 
Das opulente Festessen findet daher am 25. Dezember statt. Neben den deutschsprachigen Ländern findet die Bescherung unter anderem auch in Teilen Südamerikas, den skandinavischen Ländern und Ungarn an Heiligabend statt. In den meisten anderen Ländern, vor allem den englisch- und französischsprachigen Raum, werden die Geschenke am Morgen des ersten Weihnachtstages verteilt. Das Fest wird meist im Familienkreis gefeiert. Zuerst folgt in der Regel die Bescherung und danach das Essen zum Heiligen Abend, es kann aber auch umgekehrt ablaufen. In Deutschland ist es verbreitet Kartoffelsalat mit Würstchen oder Frikadellen oder eine ähnlich einfache Mahlzeit zu essen. Hier und da wird das puristische Mahl etwas gepimpt oder auch aufwendigere Gerichte aufgetischt. 

Weihnachten


Weihnachten, auch Weihnacht, Christfest oder Heiliger Christ genannt, ist im Christentum das Fest der Geburt Jesu Christi. Festtag ist der 25. Dezember, der Christtag, auch Hochfest der Geburt des Herrn. Die Feierlichkeiten beginnen am Vorabend, dem Heiligen Abend. Der 25. Dezember ist in vielen Staaten ein gesetzlicher Feiertag und vielen anderen Ländern kommt als zweiter Weihnachts-Feiertag der 26. Dezember hinzu, der auch als Stephanstag begangen wird. Als kirchlicher Feiertag ist der 25. Dezember schon seit 336 in Rom belegt. Wie es zu diesem Datum kam, ist ungeklärt. Im Zentraleuropäischen Raum kommt am Mittag des 25.12. die Familie zusammen. An der festlich gedeckten Tafel werden feinste Speisen gereicht, es wird geplaudert, diskutiert und gelacht bis in den Abend hinein. Bei uns im deutschsprachigen Raum hat sich der Gänse- oder Entenbraten mit Rotkohl, Klößen und, oder auch nicht, Maronen etabliert. 

Weihnachtswein: Trauben an Heiligabend oder Weihnachten gelesen 


Ja, es gibt ihn wirklich, den Weihnachtswein! Es handelt sich dabei um eine österreichische Spezialität. Die Trauben für diesen Wein werden am 24. oder am 25.12. gelesen. Aufgrund des späten Lesezeitpunkts handelt es sich dabei oft um Eiswein oder Trockenbeerenauslesen, ergo edelsüße Weine. Früher wurden Weine aus Trauben, welchem am Heiligabend gelesen wurden, als Christwein verkauft. 

Die Weinauswahl zu den Feiertagen


Nachdem wir den Wissensdurst rund um die Feiertage gestillt haben, kommen wir zum wesentlichen, der Weinauswahl. Beginnen wir beim Heiligabend. 

Welcher Wein für Heiligabend? 

Wir orientieren uns kulinarisch bei dem erwähnten Tischgedeck von Kartoffelsalat mit Würstchen oder Frikadellen. Ich finde übrigens, dass diese Kombination ein wenig wie Wiener Schnitzel mit Pommes Frites ist, wenn man handwerklich alles sehr gut umsetzt, kann es ein absolutes Festmahl sein. Salat aus dem Eimer mit Discounterwürsten und Fertig-Frikos hingegen ist wenig feierlich. Aber jedem das Seine! Bei der zweiten Version kann man sicherlich beim Lebensmitteleinkauf den Wein aus gleicher Quelle mitbeziehen, das spart Zeit und Geld. An der Grundauswahl ändert sich allerdings nichts. 
Ich rate grundsätzlich dazu, sich an Heiligabend etwas Zurückzubesinnen, damit meine ich nicht, dass Sie Weine aus Ihrer pubertären Jugend aufmachen sollen, sondern sich an den Sinn dieses Abends zurück erinnern möchten. Maria und Josef, oder auch die heiligen drei Könige haben sicher kein Château Pétrus oder einen Romanée Conti zur Feier des Tages aufgemacht. Ein Tetra-Pack wird es wohl, schon aus historischer Sicht, auch nicht gewesen sein können. Die Wahrheit liegt, wie so oft, wohl in der Mitte. 

Besinnlichkeit mit Weißburgunder, Silvaner, Arneis oder Gavi 


Was ich sagen will ist, dass man an diesem Abend vielleicht lieber den Euro, welchen man sonst in Wein investiert hätte, Bedürftigen zukommen lässt oder spendet. Das Essen per se verlangt weder Grand Cru noch Super-Toskaner. Ein handwerklich gut gemachter Weißwein mit einer feinen Säure wie Weißburgunder, Silvaner, Arneis oder ein Gavi eignen sich gut. Auch Burgundercuvées oder ein grüner Veltliner sind eine gute Wahl. 

Welcher Rotwein an Heiligabend? 


Als Rotwein können Sie einen Rosso di Monaltcino, einen Tempranillo oder einen fruchtigen Merlot ebenso wählen, wie einen guten Spätburgunder oder Zweigelt. Wenn Sie nicht gerade in einer Familie von absoluten Wein-Nerds aufgewachsen sind, wählen Sie Weine die einer breiten Masse gefallen und nicht zu speziell sind. Überfordern Sie Ihre Gäste nicht, daher vor allem Hände weg von Orange-Wein! Und ja, auch wenn Josef beruflich Zimmermann war, zu viel Holz benötigen die Weine an dem Abend auch nicht. Verschießen Sie nicht Ihr ganzes Pulver an Heiligabend und mäßigen Sie sich beim Konsum, es kommen ja noch die Feiertage.

Weihnachtsfeiertage: Welchen Wein serviere ich meinen Gästen? 


Dann sind sie da, die Weihnachtsfeiertage. Wer nicht schon an Heiligabend da war, kommt in diesen beiden Tagen dazu und die Familie versammelt sich. Der oder die Gastgeber/-in versinken in Vorbereitungen und Arbeit. Der ungeübte Host sieht sich einer Vielzahl von Fragen und unvorhergesehenen Kleinigkeiten ausgesetzt. Warum sah das bei Mama früher eigentlich alles so einfach aus? 
Gut, zugegebenermaßen kamen Fragen nach Allergien oder Ernährungsgewohnheiten erst vor einigen Jahren als „Überraschungsgeschenk“ zum Fest hinzu und stellen heute weitere Stolperfallen. Erkundigen Sie sich daher vor den Feiertagen bei Ihren Gästen nach etwaigen Unverträglichkeiten, dann haben Sie zumindest die Gelegenheit etwas vorzubereiten. Aber bleiben wir beim Wein! 
An Weihnachten, da gönnt man sich mal ein richtig feines Tröpfchen, oder? Schließlich möchte man ja für die Familie nur das Beste. Alles soll passen wie im Edelrestaurant. Übrigens sind die Tage um Weihnachten wahre Festtage für die CFO’s der Weinbranche, süßer die Euros nie klingeln. In der Tat, wird in keiner anderen Zeit des Jahres so viel Umsatz generiert wie in der Zeit ums Fest. Aber auch an keinen anderen Tagen im Jahr sind die Ansprüche an die Weine so hoch wie an Weihnachten. Das liegt daran, dass man mehr Geld ausgibt als sonst und damit steigt auch die Erwartung. Ein Porsche ist ja auch schneller als ein VW Fox. Das kann oft zu Enttäuschungen führen, wenn man merkt, dass der gekaufte Wein so gar nicht dem Geschmack der meisten trifft. Dann kochen nicht nur das Essen auf dem Herd, sondern auch der Koch mit und die Emotionen hoch. Dann kann es schon mal Gan(s)z schön zur Sache gehen. Lesen Sie in unserem Artikel über die Gans, welche Weine sich gut dazu eignen. So lange sich alle Anwesenden noch etwas zu erzählen haben, außer über Wein zu philosophieren, sollte der Wein auch an diesem Tag daher besser dezent aber schmackhaft begleiten. Stellen Sie sich mal vor, wenn vor 2021 Jahren alle sich über Aromen, Säuren und Gerbstoffe unterhalten hätten. Außer Maria hätte wahrscheinlich gar Niemand mitbekommen das Jesus geboren wurde. Spaß beiseite, hier die Saittavini-Regeln damit die Glocken klingeln und nicht die Nachbarn wegen dem ganzen Geschrei. 

Welcher Wein an Weihnachten? Hier unsere 8 Tipps! 


1. Lassen Sie die Perlen im Keller und wählen Sie einen geschmackvollen Begleiter 
Tun Sie sich und Ihren Gästen einen Gefallen, lassen Sie Ihre teuren Wein-Schätze im Keller. Wenn Sie nicht gerade eine Familie voller Weinprofis haben, machen Sie sich und Ihren Gästen eine große Freude, wenn Sie gute aber nicht übertrieben teure Weine kredenzen. Ja, Wein ist Emotion aber an dem Fest der Liebe hat es davon sicher schon genug. Der Wein soll nicht im Mittelpunkt stehen, sondern den Tag geschmackvoll begleiten. Außerdem ist es dann weniger schlimm falls Muttern mal einen Schluck davon in die Soße kippt. 

2. Weniger ist mehr: Überschaubare Auswahl an Weinen zur Verfügung stellen 

Beschränken Sie sich bei Ihrer Weinauswahl. Ein guter Schaumwein zum Anstoßen, gefolgt von einem Weiß- und Rotwein sind vollkommen ausreichend. Wer will kann zum Abschluss noch einen Süß- oder Portwein öffnen aber dann soll es auch gut sein. Machen Sie nicht den Fine-Dining Sommelier und kredenzen zu jedem Gang einen abgestimmten Wein. Sie wissen ja, weniger ist in dem Fall mehr! 

3. Think Big: Großflaschen Magnum oder Doppel Magnum für mehr Weingenuss 

Großflaschen bieten an solchen Tagen in vielerlei Hinsicht einen großen Mehrwert. Zum einen sind endlich mal genug Gäste im Haus um diese auch ohne schwere körperliche Folgen auszutrinken. Des Weiteren macht so ein Format viel her und gibt den Gästen das Gefühl Teil von etwas Besonderem zu sein und sie ersparen Ihnen als Gastgeber ungemein viel Zeit. Denn statt permanent mit dem Korkenzieher durch die eigenen vier Wände zu zirkulieren um den Durst der Gäste zu befriedigen, dauert es schon etwas Länger bis eine Magnum, Doppel Magnum oder ein noch größeres Flaschenformet geleert wurden. Auch die Menge an Leergut reduziert sich, da Großflaschen oft von Gästen als Erinnerung mitgenommen werden. Und der Vorzug der besseren Reifung des Inhalts in größeren Gebinden ist auch bewiesen. 

4. Das Mise-en-place muss stimmen: Eine gute Vorbereitung ist die Hälfte der Miete 

Unter Mise-en-place bezeichnet man im gastronomischen Fachjargon alle vorbereitenden Arbeiten die vor dem Eintreffen der Gäste getätigt werden können. Überlegen Sie daher gut was Sie alles schon im Vorfeld erledigen können um sich Druck und nehmen und mehr Zeit zu verschaffen. Kühlen Sie ausreichend Weine ein, öffnen Sie schon einige Flaschen. Prüfen Sie ob Sie ausreichend Gläser haben und diese tadellos sauber sind. Es werden mit dem Eintreffen der Gäste vieler unvorhergesehene Dinge auf Sie zu kommen, umso mehr Zeit Sie sich vorher schaffen um so entspannter werden Sie alles managen. 

5. Ersparen Sie sich den gläsernen Käfig! 

Sie als Weingenießer haben sicher eine tolle Auswahl an Gläsern zum perfekten Genuss jedes einzelnen Weinstils angesammelt, darauf können Sie Stolz sein. An Weihnachten, rate ich Ihnen diese im Schrank zu lassen. Es kommt leider an solchen Tagen oft zu Bruch, was dann wiederum zum Bruch zwischen den Gästen führen kann und das kann nicht in Ihrem Sinne sein. Da wir uns ja einig waren, die ganz edlen Trouvaillen an dem Tag im Keller zu lassen und lieber auf sehr gute, nachvollziehbare Weine umzusatteln, empfehle ich Ihnen für die Feiertage den Einsatz eines maschinentauglichen Universalglases. Diese können Sie und Ihre Gäste getrost vom Schäumer bis zum Rotwein benutzten. Im Übrigen macht eine kleine, individuelle Markierung am Glas in Form von einem Punkt oder einer Manschette für jeden Gast Sinn. Denn die Frage: „Ist das hier mein Glas!?“ werden Sie sonst des Öfteren zu hören bekommen. Ein Universalglas erspart auch die Menge an Bruch, Ihnen viel Zeit beim Spülen und Nachdecken. Schlussendlich wollen Sie ja auch Zeit mit der Familie verbringen und nicht im gläsernen Käfig der Küche den ganzen Abend die edlen Gläser polieren, oder? 

6. Die Quelle darf nicht versiegen! 

Kaufen Sie lieber ein paar Flaschen mehr, als zu wenig. Nichts ist unangenehmer als seine Gäste zur späteren Stunde vor leeren Gläsern sitzen zu sehen. Denn dann müssen Sie vielleicht doch noch ein teures Schätzchen öffnen und es wird sicherlich niemand zu würdigen wissen. Planen Sie daher etwas großzügiger, was nicht getrunken wird, wird im Laufe des Jahres schon seinen Weg in die ein oder andere Kehle finden. 

7. Seien Sie nicht Hawaii! 

Denken Sie bitte auch daran, dass nicht jeder Mensch Wein mag. Ja, ich weiß das ist nahezu undenkbar und etwas spooky, aber so etwas gibt es. Bevor einige Teilnehmer den Klassiker „Es gibt kein Bier auf Hawaii“ anstimmen und dabei immer wieder auf Sie zeigen, bereiten Sie sich lieber vor. Als toleranter und professioneller Gastgeber sollten Sie daher auch etwas Bier (es muss nicht Faxe sein) kaltstellen. Nehmen Sie eine gute Marke in Flaschen, keine Dosen. Auch eine Auswahl an Säften und Softdrinks sollten zur Verfügung stehen. Und bitte, nehmen Sie es Ihren Gästen nicht übel, wenn diese sich den Wein zur Schorle mischen, deshalb haben wir die teuren Babys ja ungeöffnet gelassen. 

8. Sein Sie nicht geizig und mit sich selbst nicht zu streng! 

Weihnachten ist das Fest des Gebens und nicht des Nehmens. Sein Sie daher großzügig, machen Sie lieber eine Flasche zu viel, als zu wenig auf. Sie werden merken, es wird schon leer werden. Und, noch ein ganz wichtiger Tipp, genießen Sie es! 

Also, lassen Sie die 9 mal gerade sein und schlemmen Sie was das Zeug hält. Dick wird man nicht zwischen Weihnachten und Sylvester, sondern zwischen Sylvester und Weihnachten. 
Essen Sie, Trinken Sie, Amoren Sie! 
So sagt es Michelangelo Saitta.

In diesem Sinne wünscht das Saittavini-Team Buon Natale!